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Leserbriefe von interessierter Seite

"... mit mitleidvollen Grüßen ..."

Betr.: Stäglich Kommentar

Sehr geehrter Herr Langowski,

Sie schreiben in Ihrer obigen Critique (wenn Ihr Text diese Beschreibung überhaupt verdient), daß die Revisionisten dumm seien.

Nicht ganz. Ich schrieb sinngemäß, dass diejenigen Auschwitzleugner dumm sind, die mit dem "Argument" operieren, der ehemalige Kommandant von Auschwitz, Rudolf Höß, sei durch Folter zu seinen Aussagen gezwungen worden.

Diese Behauptung führt nämlich zu einigen Widersprüchen, die von den "Revisionisten" geflissentlich übersehen werden, und wenn sie diese Widersprüche nicht auflösen, dann sind sie entweder von vornherein zu dumm, die Widersprüche zu bemerken, oder sie bauen darauf, dass die Leser, die an "revisionistische" Schonkost gewöhnt sind, sowieso nicht allzu genau mitdenken.

Mehr dazu steht in dem Text über das Buch "Der Auschwitz-Mythos" von Wilhelm Stäglich, um das es hier geht.

Wenn Sie Derartiges veröffentlichen, dann müssen Sie damit rechnen daß Revisionisten im Gegenzug Sie bzw. Ihre Argumente ebenfalls als dumm bezeichnen.

Aber sicher, das ist doch unvermeidlich. Und mich dumm nennen, das ist noch gar nichts: "Bist Du nur ein devoter Sklave, ein Schabbesgoy, ein Judenneger?" So klingt das, wenn "Revisionisten" sich auf die "Wahrheitssuche" begeben. Kratze an einem Auschwitzleugner, und früher oder später kommt ein Antisemit zum Vorschein. Mehr davon unter dem Stichwort "Ermutigungen".

Die Wannsee Dokumente, auf die Sie sich zur Stützung Ihrer Thesen beziehen, sind entsprechend detaillierten Analysen, die im Internet einsehbar sind, Fälschungen seitens eines angelsächsischen Muttersprachlers.

Ach ja, der Herr Ney mal wieder.

Im übrigen empfehle ich die Lektüre des "Leuchter Reports" und Rudolf Germars Gutachten zu Cianyd-Verbindungen im Mauerwerk der Auswitz Gaskammern. Merkwürdig, daß in den Entwesungskammern nennenswerte Rückstände gefunden wurden, aber in den Menschengaskammern nicht.

Man sollte den Freunden von Herrn Rudolf mal die Lektüre von Herrn Rudolf empfehlen. Der multiple Herr Rudolf ist nämlich der Ansicht, die Chemie sei keine Wissenschaft, mit der man eindeutige Aussagen über den Judenmord treffen könne. Irgendwie ist das aber wohl nicht so richtig zu denen durchgedrungen, die sich heute noch auf ihn berufen.

Auch die zionistisch orientierten Auslegungen der Justiz und deren gleichermaßen an zionistischen Interessen ausgelegten Gesetzesvorgaben können die Wahrheit nicht auswechseln.

Wie ich schon sagte: Kratze an einem Auschwitzleugner, und es kommt ein Antisemit zum Vorschein.

Das Prinzip der Offenkundigkeit, hinter dem sich die Justiz versteckt und mit dem sie Ihre Fehlurteile rechtfertigt, hat sich allein schon durch den Schilderaustausch in Auswitz als brüchig, haltlos und widerlegt erwiesen!

Das ist nun wirklich eine ganz olle Kamelle. Es stimmt zwar, dass in Auschwitz die unzutreffenden Schilder entfernt wurden, auf denen von vier Millionen Toten die Rede war. Es stimmt aber eben auch, dass kein seriöser Historiker jemals von vier Millionen Opfern in Auschwitz ausgegangen ist. Wie können falsche Schilder etwas an den Erkenntnissen der Historiker ändern, die nie vertreten haben, was da Falsches auf den Schildern stand?

Aber ich vermute, daß Sie Rudolf Germar intellektuell kaum das Wasser reichen könnten und durch seine Prosa erheblich überfordert wären.

Zweifellos. Auch hier lassen wir am besten wieder Germar Rudolf selbst zu Wort kommen:

External Features and Characteristics
(...)
IQ: plenty, probably too much

[Äußere Merkmale und Eigenschaften (...)
IQ: reichlich, wahrscheinlich zu viel]

Germar Rudolf, Externer LinkAbout me

Vor so viel "revisionistischer" Selbsterkenntnis neige ich demutsvoll das Haupt.

Aus Ihrem Schreibstil und dem Niveau Ihrer Argumentation könnte man wiederum schließen, welchen intellektuellen Hintergrund das Publikum haben müßte, dem sie sich verbunden fühlen.

Mit mitleidvollen Grüßen

Ob Germar Rudolf viele Leser hat, die wie er der Ansicht sind, ihr Intelligenzquotient sei "reichlich, wahrscheinlich zu viel" für diese Welt?





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© Jürgen Langowski 2017